Dienstag, 17. März 2009

Die Affen jagen durch den Wald ...


Der Nationalpark Tikal mit seinen verwunschenen Mayapyramiden mitten im Dschungel von Guatemala versteckt, war etwas mühsam zu erreichen… Schließlich sind wir aber doch im Tikal Inn eingetroffen und haben unsere kleine Hütte bezogen. Strom gibt es nur morgens und abends zu bestimmter Stunde, der Pool war eine herrliche Erfrischung bei der Luftfeuchtigkeit, durfte im Dunkeln aber auch nicht mehr benutzt werden (wegen wilden Tieren) und dann war es Nacht. Millionen von Sternen leuchteten am Himmel, Brüllaffen und andere Tiere schrieen in gewisser Entfernung … ja, wir waren im richtig im Dschungel! Nach ein paar Stunden Schlaf (oder eher Geräusche-lauschen, wurde sich im Licht der Taschenlampe startklar gemacht, da der Park um 6 Uhr öffnet und man um diese Uhrzeit besonders viele Tiere sieht/hört …)

Und wir wurden auch nicht enttäuscht. Brüllaffen haben wir zwar nur gehört, dafür haben wir viele andere Affen in den Bäumen turnen sehen, eine ganze Bande von Nasenbären ist uns über den Weg gelaufen …auch Tukane habe ich zum ersten Mal in freier Wildbahn gesehen und war von der Farbpracht beeindruckt. Besonders spannend war die Verfolgungsjagd von ein paar Affen, welche aufrecht umherliefen und wie kleine Menschen aussahen … Diese genialen spontanen Szenen bleiben so in meinem Gedächtnis, während die freigelegten und doch wieder teilweise bewachsenen Pyramiden sich ja zum Glück nicht bewegen und so besser für Fotos eignen …


Die Pyramiden waren sehr hoch und steil (Gruß an meine Höhenangst) aber im Nachhinein bin ich total froh, dass ich mich die Pyramidenstufen oder oft Holztreppen hinauf gezwungen habe, denn die Aussicht auf das Urwalddach und die ein oder andere rausragende Pyramide waren gigantisch! Das Wetter war wie im REGENwald – mal Sonne mal Regen …

Mein Fazit – Tikal ist ein riesiger weitläufiger Nationalpark – tolle Tierwelt – krasse Ausgrabungen – und das beste: es waren fast keine Touristen da!



Den restlichen Urlaub haben wir dann auf der kleinen Insel Flores im Petén See in Guatemala und dann wieder in Mexiko in Playa del Carmen am Strand verbracht. Da dieser Urlaub im Zeichen der Erholung stand und wir keine Lust auf Massentourismus hatten, übernachteten wir auch in Playa im Coco Cabanas, in einer kleinen runden Hütte mit Strohdach und mitten im Nichts. Der Strand war traumhaft leer und nacht war außer dem Meeresrauschen nichts zu hören. Nachteil war die eigene Wasserversorgung aus den Mangrovensümpfen in der Nähe, da das Duschwasser doch sehr nach Schwefel roch… auch das geht für ein paar Tage.

Jetzt noch ab zu den Fotos. Wer mehr Infos zwecks eigenen Urlaub braucht – einfach bei mir melden! J

2 Kommentare:

Julchen hat gesagt…

Hallo Sarah,
klingt sehr schön euer Urlaub. Und so eine einsame Strandhütte ist schon was feines.
Weiterhin viel Spass in México.

Julchen

Katja hat gesagt…

Sarah, hoffe dir gehts gut auch wenn dein Schatz jetzt wieder weiter weg ist. Lass es dir gut gehen!
Liebe Gruesse
Katja